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Verfassungsschutz als „Linkshänder“ ?

In der Wissenschaft ist bisher umstritten ob „Linkshändigkeit“ eine angeborene Veranlagung ist.
Beim Bundesamt für Verfassungsschutz jedenfalls scheint sich die Vorliebe zur verstärkten Ausrichtung der Aktivitäten nach Links in den letzten Jahren besonders ausgeprägt zu haben.

Wie in dieser Woche bekannt wurde, werden 27 der 76 Bundestagsabgeordneten der Linken sowie 11 Fraktionsmitglieder der Linkspartei aus verschiedenen Landtagen vom Verfassungsschutz beobachtet.
Unter den Zielobjekten sind fast die komplette Führungsmannschaft der Linken im Parlament mit Gregor Gysi und Sarah Wagenknecht an der Spitze.
Selbst vor der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau und weiteren linken Mitgliedern anderer Gremien des Parlaments macht die Überwachung keinen Halt.

Mittel der Beobachtung werden in Frage gestellt

Bemerkenswert ist dabei besonders, dass laut Mitteilung des Bundesinnenministeriums in besagtem Amt sieben Mitarbeiter mit einem jährlichen Kostenblock von 390.000 Euro mit dieser Aufgabe beschäftigt sind.
Zum Vergleich:
Für die Überwachung der NPD, die der demokratischen Grundordnung im Unterschied zu den Linken eindeutig feindlich gegenübersteht, sind 10 Mitarbeiter mit einem Kostenblock von 590.000 Euro zuständig.

Bei allen nachvollziehbaren Gründen für den Einsatz gegen einzelne linke Politiker bleibt angesichts dieser Zahlen die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel offen.